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Preußen und Sachsen

Szenen einer Nachbarschaft

Erste Brandenburgische Landesausstellung
Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain
7. Juni bis 2. November 2014

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Kultur machen! – Wandel bewirken?

Nachhaltige regionale Entwicklung durch Kulturprojekte

Tagung am 18. September 2015

im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam

Tagung: Kultur machen! – Wandel bewirken? Die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) lädt gemeinsam mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin und der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e. V. herzlich zu einem interdisziplinären Austausch ein. Die Tagung bringt Initiatoren, Wissenschaftler sowie Entscheidungsträger aus Kultur und Politik zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, welche Ziele sich Macher kultureller Veranstaltungen in der Region Brandenburg setzen und wo ihre Grenzen liegen.

Die moderierte Debatte ist Abschluss der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft«, die das HBPG 2014 im Schloss Doberlug mit großem Erfolg durchgeführt hat. Sie ist zugleich ein »Blick nach vorn« auf Wege und Ziele künftiger Kulturprojekte im Land Brandenburg.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht weniger die Bewertung der technisch-organisatorischen Umsetzung des Projekts Erste Brandenburgische Landesausstellung. Vielmehr richtet sich das Interesse auf die zwei Leitbegriffe »kulturelle Identität« und »nachhaltige regionale Entwicklung«, mit denen sich der gesellschaftliche Sinn und die kulturpolitische Absicht solcher Unterfangen beschreiben lassen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Um Ihre Anmeldung bis zum 11. September 2015 unter sekretariat@hbpg.de oder telefonisch unter 0331.620 85 81 wird gebeten.

Veranstaltungsort:

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Flyer mit Tagungsprogramm (Download PDF, 1,9MB)

Landesausstellung war großer Publikumserfolg

Am 2. November senkte sich der Vorhang

Zahlreiche Schaulustige waren dabei, als Ausstellungskuratorin Anne-Katrin Ziesak und der Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Dr. Kurt Winkler am Sonntag, den 2. November um 19 Uhr das Tor zum Schloss Doberlug symbolisch schlossen. Bei Fanfarenklängen und Bollerschüssen gaben sie den Schlüssel an Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski zurück. Danach wurde mit einem fulminanten Feuerwerk der Erfolg der Landesausstellung gefeiert, die 96.118 Besucher anzog und damit die Erwartungen der Veranstalter bei weitem übertraf.

Nachlese

Am 6. und am 7. November werden Projekt-Ergebnisse der Kulturellen Bildung zur Landesausstellung präsentiert

Am Donnerstag, dem 6. November, und am Freitag, dem 7. November, werden in der Aula des Evangelischen Gymnasiums in Doberlug-Kirchhain jeweils ab 17 Uhr die Ergebnisse einer Reihe von Projekten der kulturellen Bildung begleitend zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung vorgestellt, die unter der Regie von Museumspädagogin Dana Kresse entstanden sind.

Teilnehmer am Projekt »Vergangenheit lebendig«, Anita Brakat, Maxi Bischof, Lars-Erik Schierenberg und Tobias Hanisch (v. l. n. r.), Evangelische Oberschule Doberlug-Kirchhain, Foto: HBPG An beiden Tagen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes »Vergangenheit lebendig« ihren Auftritt: Sie präsentieren selbst erarbeitete unterschiedliche Reportagen über die Landesausstellung und deren Schauplatz Schloss Doberlug. Die Reportagen sind das Werk von Jugendlichen aus der Region um Doberlug-Kirchhain, die von Dana Kresse in Workshops und Exkursionen hinter die Kulissen der Landesausstellung schauten und zu wahren Museumsexperten wurden. Ihr neu erworbenes Wissen haben sie dann nach dem Prinzip »peer to peer« (frei übersetzt: Vermittlung auf Augenhöhe, von gleich zu gleich) an weitere rund 90 Kinder und Jugendliche aus Elbe-Elster weitergegeben. Das anspruchsvolle Projekt wurde im Rahmen der Initiative des Deutschen Museumsbundes »Von uns – für uns. Museen der Stadt entdeckt!« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Animationsfilm am 6. November

An beiden Tagen gibt es zudem originelle Einblicke in die preußisch-sächsische Geschichte: So wird am 6. November der Animationsfilm »Das Zeithainer Lager – wo sich Militär mit Festlaune verbi(ü)ndet« uraufgeführt, den die jugendlichen Teilnehmer eines Workshops mit dem Grafiker und Animationskünstler Klaus Günther entwickelt und produziert haben.

Comic am 7. November

Am 7. November kommen dann Comicfans zum Zuge: Die Ergebnisse des Comicworkshops »Wiener Geschichten – oder wie die Lausitz preußisch wurde« werden präsentiert. Auch an diesem von Klaus Günther begleiteten Workshop haben Jugendliche aus der Region teilgenommen.

Beide Workshops wurden vom BMBF gefördert.

Veranstaltungsort

Aula des Evangelischen Gymnasiums Doberlug-Kirchhain
Straße der Jugend 11, 03253 Doberlug-Kirchhain

Zu den Ergebnissen der Workshops »

Feuerwerk, Fanfarenklänge und Salutschüsse zum Abschluss

Am 2. November um 19 Uhr

Gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Anne-Katrin Ziesak wird Dr. Kurt Winkler, der Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, am 2. November um 19 Uhr das Tor zum Schloss Doberlug bei Fanfarenklängen und Salutschüssen symbolisch schließen und den Schlüssel an den »Hausherren«, den Bürgermeister von Doberlug-Kirchhain Bodo Broszinski übergeben. Danach gibt es als »Knaller« zum Abschluss ein Feuerwerk.

Schaulustige aus Nah und Fern sind herzlich willkommen!
Wer will, kann sich zuvor beim Gourmetmarkt im Refektorium stärken, bei dem zum Ausklang des Kultursommers noch einmal preußisch-sächsisch aufgetafelt wird.

Ausstellungsguides in historischen Kostümen

Nur am 2. November!

Ob als August der Starke, Gräfin Cosel und gar als streitlustiges Preußen-Sachsen-Duo: Am letzten Ausstellungstag schlüpft eine Reihe von Ausstellungsguides in die Rolle historischer Persönlichkeiten und begleitet Sie auf ebenso lebendige wie launige Weise durch die sieben Szenen der preußisch-sächsischen Nachbarschaft.

Die Führungszeiten mit Guides in historischen Kostümen am 2. November:
10.00, 10.15, 10.30, 10.45, 11.00, 11.15 und 11.30 Uhr sowie
16.30, 16.45, 17.00, 17.15, 17.30, 17.45 und 18 Uhr

Kosten: 4 Euro zzgl. Eintritt/Person
Karten über Online-Buchung oder im Direktverkauf an der Museumskasse im Schloss Doberlug

Nochmals Besucheransturm kurz vor Ende der Landesausstellung

Sichern Sie Ihr Zeitfensterticket vorab

Heute: Besucherzahl hat 90.000 überschritten
Letzter Besuchertag am 2. November mit besonderen Höhepunkten

Nun geht es in den Endspurt. Mit besonderen Angeboten am letzten Ausstellungstag, dem 2. November: Eine Reihe von Ausstellungsguides führt als August der Starke, Gräfin Cosel oder als streitlustiges Preußen-Sachsen-Duo in historischen Kostümen durch die sieben Szenen der Landesausstellung.

Termine am 2. November:

10.00, 10.15, 10.30, 10.45, 11.00, 11.15 und 11.30 Uhr sowie
16.30, 16.45, 17.00, 17.15, 17.30, 17.45 und 18 Uhr
Kosten: 4 Euro zzgl. Eintritt/Person, buchbar als Online-Ticket oder Direktverkauf an der Museumskasse im Schloss Doberlug

Angesichts der Besucherschlangen ist die Buchung eines Zeitfenster-Tickets sowie der Führungen wohl ratsam.

Um 19 Uhr schließt die Erste Brandenburgische Landesausstellung bei Feuerwerk, Fanfarenklängen und Salutschüssen. Schaulustige aus Nah und Fern sind herzlich willkommen!

Pickelhaube und Eierschecke

Vortrag im HBPG am Mi, 15.10., 18 Uhr

Über sächsische Mythen und preußische Tugenden berichtet der Kunsthistoriker, Bauforscher und Vorsitzende des Dombauvereins Meißen e.V. Dr. Matthias Donath, zu dessen wissenschaftlichen Schwerpunkten die sächsische Geschichte zählt.

Im Rahmen der Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro
Infotelefon: 0331/620 85-50

Kultursommer: Festival der Graun'schen Musik

vom 10. bis 12. Oktober

»Schöne Melodien – Edle Empfindungen« sind beim Festival der Graun'schen Musik zu erleben. Hochkarätige Ensembles spielen Musik der drei Gebrüder Graun – deutsche Komponisten des 18. Jahrhunderts, gebürtig bei Bad Liebenwerda (heute Landkreis Elbe-Elster), die seinerzeit auch über Preußen hinaus bekannt waren.

PROGRAMM

Freitag, 10. Oktober, 19 Uhr | Klosterkirche Doberlug

Konzert mit der Lautten Compagney Berlin

Die Lautten Compagney ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles und seit Jahrzehnten auf bedeutenden nationalen und internationalen Konzertpodien und Festivals zu Gast.


Samstag, 11. Oktober, 15 Uhr | Stadtpfarrkirche St. Marien zu Kirchhain

Uraufführung der Jugendoper »Orpheus an der Elster« (nach Carl Heinrich Grauns Oper »L'Orfeo«)

Es spielen junge Musiker der Kreismusikschule »Gebrüder Graun« des Landkreises Elbe-Elster.
Die Jugendoper begann als ungewöhnliches Projekt schon 2008. Die Idee war, eine Oper Grauns so zu bearbeiten, dass sie von jungen Menschen unserer Zeit mit Lust und auch Erkenntnisgewinn gespielt werden kann.

in der Stadtpfarrkirche St. Marien zu Kirchhain / nicht wie angekündigt im Refektorium

Samstag, 11. Oktober, 19 Uhr | Klosterkirche Doberlug

Konzert »Gütesiegel Graun« mit der Batzdorfer Hofkapelle und Solistin Xenia Löffler (Oboe)

Pfingsten 1993 fand das Gründungskonzert der Batzdorfer Hofkapelle im Renaissancesaal des bei Dresden idyllisch gelegenen Batzdorfer Schlosses statt. Dies ist auch der Ort der alljährlichen Batzdorfer Barockfestspiele.


Sonntag, 12. Oktober, 10 Uhr | Klosterkirche Doberlug

Musikalischer Gottesdienst mit der Hamburger Ratsmusik

Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert, als sich die Stadt nach dem Grundsatz »Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz« ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern leistete, das vielen fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machen konnte. Wieder auferweckt 1991 von der Gambistin Simone Eckert hat sich das Ensemble ein außergewöhnliches Repertoire erarbeitet.

Weitere Informationen zum Festival ›››

Besucherrekord am ersten Oktoberwochenende

Bereits jetzt mehr als 70.000 Besucher

Erste Brandenburgische Landesausstellung in Doberlug-Kirchhain, Besucherrekord am ersten Oktoberwochenende, Foto: Wilhelm Lucke Rund 4.000 Besucher kamen alleine am ersten Oktoberwochenende und standen bei strahlendem Sonnenschein Schlange, um die beliebte Schau besichtigen zu können.
Insgesamt haben schon mehr als 70.000 Menschen die Landesausstellung mittlerweile gesehen!

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. November – auch montags – geöffnet.
Buchen Sie online Ihr Zeitfenster-Ticket und vermeiden Sie so das Anstehen an der Kasse.
Nutzen Sie auch unser ermäßigtes Nachmittagsticket ab 15 Uhr.

Kultursommer: Letzter Landkreistag

am 21.9. ab 12.00 Uhr

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beschließt am 21. September die beliebte Reihe der Landkreispräsentationen auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal mit einem abwechslungsreichen Programm.
Mit dabei sind die Schwarzheider Blasmusikanten, ein Bergarbeiterchor und die Band Green Forest.

Kultursommer: Lange Nacht des Puppenspiels

am 20.9. ab 20 Uhr

Als der Wiener Kongress 1814/15 tagte, war das südliche Elbe-Elster-Land längst ein »Komödiantennest«, in dem sich eine Reihe von Marionettenspielern angesiedelt hatte. Sie zogen mit ihren Bühnenkarren ins Sächsische, spielten aber auch rund um Kraupa, Saathain und Weinberge.

Die Lange Nacht des Puppenspiels auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal befasst sich auf spielerische Weise mit der Situation der Marionettenspieler um 1814/15.
So schlüpft etwa die gebürtige Sächsin Heike Klockmeier vom Ambrella Figurentheater Hamburg in die Rolle der Salome Richter (»Auf eigene FAUST«) und kommentiert aus ihrer Sicht das Marionettenspiel des 19. Jahrhunderts.

Weitere Informationen unter www.puppentheaterfestival-ee.de .

Wegen großer Besucherresonanz neu ab 1. Oktober

Auch montags geöffnet und täglich ab 15 Uhr ermäßigtes Nachmittagsticket zu 6 Euro

Mitte September haben schon rund 55.000 Kultur- und Geschichtsinteressierte aus Brandenburg, Berlin, Sachsen und von weiter her die Landesausstellung gesehen.
Wir freuen uns über das anhaltende Besucherinteresse. Nicht selten kommt es dadurch aber – vor allem in den Vormittagsstunden – zu Wartezeiten. Und da zu erwarten ist, dass die Besucherströme in der Schlussphase der Ausstellung noch einmal zunehmen, gibt es demnächst ein neues Service-Angebot:

Ab 1. Oktober ist die Landesausstellung zusätzlich auch montags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Außerdem gibt es ab 1. Oktober täglich ein Nachmittagsticket zu

6 Euro (gültig ab 15 Uhr).

18. September 1814

Der Wiener Kongress beginnt!

Mehr zum Wiener Kongress und seinen Folgen in Szene 7 der Landesausstellung: »Heute Sachse, morgen Preuße«.

Zu sehen gibt es dort u. a. den Tisch, an dem – nach mündlicher Überlieferung – am 9. Juni 1815 die Schlussakte des Wiener Kongresses unterzeichnet wurde. Der Überlieferung nach ließ der französische Außenminister Talleyrand den Tisch nach Beendigung des Wiener Kongresses quasi als Souvenir in sein Château de Valançay transportieren.

Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Vortrag im HBPG am Mi, 17.9., 19 Uhr

In seinem Vortrag zur Entstehungsgeschichte und filmischen Handlung des erfolgreichen Fernsehspiels »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« berichtet der Filmhistoriker Marcel Piethe über Drehorte, Geschichte und Rezeption des Films und lässt dabei auch das Preußenbild in 40 Jahren DDR-Mediengeschichte Revue passieren.

Im Rahmen der Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro

Infotelefon: 0331/620 85-50

Zu Besuch in der Landesausstellung

Das Evangelische Kirchspiel Schildau

Das Evangelische Kirchspiel Schildau besucht die Erste Brandenburgische Landesausstellung, Foto: Matthias Schulze - Foto Kleber, Schildau Im Herbst 1763 fand die letzte Hofjagd im kurfürstlichen Jagdgebiet in der Dahlener Heide statt.
Zur Erinnerung an jene letzte Hofjagd wurden das kursächsische Wappen sowie die Namen der Jagdteilnehmer in den Stamm einer Eiche geschnitzt.

In der Landesausstellung ist die »Jägereiche« in Szene 5 »Um die Vormacht« zu besichtigen. Sie ist eine Leihgabe des Evangelischen Kirchspiels Schildau, das am Sonntag, den 14. September die Landesausstellung besuchte.

Tag des offenen Denkmals am 13. und 14.9.

Führungen zur Geschichte des Schlosses

Am 29. August wurde Schloss Doberlug von der Initiative »Städte mit historischen Stadtkernen« als Denkmal des Monats ausgezeichnet. Aus diesem Anlass werden am Tag des offenen Denkmals kostenlose Führungen zur Geschichte des Schlosses Doberlug angeboten. Termine: Samstag, 13.09., und Sonntag, 14.09., jeweils um 12.30 Uhr und um 14.30 Uhr. Treffpunkt ist die Schlossbrücke.

Die Architektin Zofia Durda nimmt interessierte Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit des für die Erste Brandenburgische Landesausstellung »wachgeküssten« Schlosses. Dabei werden u. a. die archäologischen Schaufenster im Erdgeschoss des Gebäudes erkundet und die jüngere Baugeschichte anhand der Schlossfassade erläutert.
Hinweis: Diese Führungen beinhalten KEINEN Rundgang durch die Erste Brandenburgische Landesausstellung.

Schaufensterausstellung in der Landesvertretung

Bis 12.9. In den Ministergärten

Nach Stationen in der Staatskanzlei Brandenburg, im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und im Brandenburgischen Landtag gastiert die Schaufensterausstellung zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung nun in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund in Berlin (In den Ministergärten 3). Dort kann sie montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden.

50 000. Besucher der Landesausstellung

Brandenburgs Kulturministerin begrüßt Paar aus Jänschwalde

50 000. Besucher der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung von Brandenburgischer Kulturministerin im Schloss Doberlug begrüßt Am Freitag, dem 12. September begrüßte Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Anne-Katrin Ziesak, dem Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kurt Winkler, dem Landrat des Landkreises Elbe-Elster Christian Heinrich-Jaschinski und Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski den 50 000. Besucher.

Das Ehepaar Perke kommt aus Jänschwalde (Brandenburg) und freut sich über den Katalog zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung sowie einen einen Gutschein für das »Restaurant am Schlossgraben« auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal.

Die 200. Schulklasse

zu Gast in in der Landesausstellung am 10.9.

Begrüßung der 200. Schulklasse (Geschichtskurs der 12. Klassenstufe des Heinitz-Gymnasiums in Rüdersdorf / Landkreis Märkisch-Oderland) vor dem Schloss Doberlug zum Projekttag zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« am 10.09.2014, Foto: Michael Gottschalk, photothek.net Der Geschichtskurs der 12. Klassenstufe des Heinitz-Gymnasiums aus Rüdersdorf im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland hat am 10. September als 200. Schulklasse den »Tag zwischen Preußen und Sachsen« besucht.

Die Schüler wurden bei ihrer Ankunft vom Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Friedrich-Wilhelm von Rauch, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Elbe-Elster Jürgen Riecke, dem Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain Bodo Broszinski, dem Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Dr. Kurt Winkler und Ausstellungskuratorin Anne-Katrin Ziesak begrüßt und mit einem großen Kartoffelkuchen, dem Kurzführer zur Landesausstellung und »Doberluger Küssen« beschenkt.

Kultursommer: Landkreistag mit dem LDS

Am 7. September ab 11 Uhr

Zwischen preußischer Disziplin und Spreewaldfröhlichkeit: Diesmal führt der Landkreis Dahme-Spreewald die beliebte Reihe fort, in der sich im Rahmen des Kultursommers zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung Partnerkreise des Gastgeberlandkreises Elbe-Elster präsentieren. Mit bekannten Melodien eröffnet um 11 Uhr der singende Spreewaldwirt das Programm. Schwungvoll geht es weiter mit der Rope Skipping Group Straupitz und den Lübbener Cheerleadern »Dancing Angels«. Ab 13 Uhr zeigen die Mädchen und Jungen des KinderTanzTheaters Berlin-Brandenburg in königlichen Gewändern, wie man einst am preußischen Königshof tanzte. Um 14 Uhr begrüßt Landrat Stephan Loge die Besucher und wird zusammen mit einem »Langen Kerl«, ehemals Leibgardist des Soldatenkönigs, über Besonderheiten aus der Region plaudern. Ab 14.45 Uhr präsentiert die Theaterloge Luckau eine historische Modenschau. Um 15.30 Uhr gibt es dann noch einmal den singenden Spreewaldwirt zu hören. Ab 16 Uhr sorgen das Spreewaldduo Lothar & Klaus und die Trachtentanzgruppe Alt Zauche für gute Laune. Moderiert wird das Programm von Ralf Jußen von Antenne Brandenburg.

Darüber hinaus erwartet die Besucher auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal ein bunter Marktplatz, über den Menschen in historischen Gewändern von der Lausitzer Oldstyle Company und der Theaterloge Luckau flanieren. Alte Handwerkstechniken werden vorgestellt und kulinarische Köstlichkeiten aus der Region präsentiert. Für Kinder hat die Freizeiteinrichtung KiEZ Hölzerner See attraktive Angebote vorbereitet, darunter Basteln, Schminken und diverse Spiele.

Kultursommer: Sinfonietta Leipzig

So, 31.8. ab 17 Uhr in der Klosterkirche

Alle Musiker der Sinfonietta Leipzig, die 1996 gegründet wurde, sind Mitglieder des Gewandhausorchesters Leipzig. Nun sind sie im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte beim Doberluger Kultursommer zu Gast. Auf dem Programm: Ludwig van Beethovens beliebtes Septett Es-Dur, op. 20, das Oktett F-Dur, op. 34 des Berliner Spätromantikers Hugo Kaun, dessen Kompositionen um die Wende zum 20. Jahrhundert weit über Deutschland hinaus große Erfolge feierten, sowie das Klarinettenquintett Es-Dur des großen Opernkomponisten Giacomo Meyerbeer.


Die Konzertkarten kosten 49, 38, 28 oder 16 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr). Kartenvorverkauf unter www.brandenburgische-sommerkonzerte.de oder im Kulturtouristischen Informationszentrum (KTI) der Stadt Doberlug-Kirchhain, Tel 035322-688850, in der Buchhandlung Anders in Doberlug, Tel 035322-2881 sowie in der Sängerstadtmarketing e.V. & Touristinformation Finsterwalde, Tel 03531-717830.

Wartezeiten am Freitag, dem 29.8.

Zwischen 14 und 16 Uhr

Gerne möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es am Freitag, dem 29. August zwischen 14 und 16 Uhr aufgrund einer Veranstaltung auf dem Schloss- und Klosterareal zu Wartezeiten kommen kann. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Kulissen einer Filmlegende im MDR Fernsehen

am Dienstag, 26.8., 20.45 Uhr

Um wichtige Einstellungen für die inzwischen legendäre Fernseh-Serie »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« zu drehen, »besetzte« eine DEFA-Crew Anfang der 1980er Jahre halb Dresden. Die neue Folge »Der Osten ‒ Entdecke wo du lebst«, die es am 26. August ab 20.45 Uhr im MDR Fernsehen zu sehen gibt, lässt diese besondere Atmosphäre noch einmal lebendig werden, und Axel Bulthaupt erzählt von den Geschichten hinter dieser Filmlegende. Mit Blick auch auf »Preußen und Sachsen ‒ Szenen einer Nachbarschaft«!

Unser Tipp für Ausstellungsgenießer

Nutzen Sie den späten Nachmittag!

Der Besucherandrang auf die Landesausstellung ist so groß, dass es immer mal wieder zu Wartezeiten kommen kann. Wir empfehlen unseren Besuchern deshalb, über unseren Online-Shop Zeitfenstertickets zu erwerben. Auch ebben die Besucherströme erfahrungsgemäß gegen 15 Uhr etwas ab. Wer es einrichten kann, sollte also seinen Ausstellungsbesuch in den späten Nachmittag verlegen! Dienstags bis freitags ist die Ausstellung bis 18 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 19 Uhr.

Über 1000 Besucher an einem Tag

Darunter auch Kurt Biedenkopf

Am Sonntag, den 17. August besuchten mehr als 1000 Besucher die Erste Brandenburgische Landesausstellung, darunter auch Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf.

Kultursommer: Der Landkreis Elbe-Elster lädt ein

Mit dabei: Die Partnerkreise

Am Samstag, den 23. und am Sonntag, den 24. August lädt der gastgebende Landkreis der Landesausstellung Elbe-Elster gemeinsam mit seinem nordrhein-westfälischen Partnerkreis Märkischer Kreis und seinen polnischen Partnerkreisen Nakielski und Ratibor zu einem kurzweiligen Kulturprogramm ein.

Am Samstag macht ab 10 Uhr Andreas Bergener mit seinen Schlossbergmusikanten den musikalischen Auftakt, am Sonntag ab 11 Uhr das Orchester der Binnenschifffahrtsschule Naklo. An beiden Tagen bietet die Kreismusikschule »Gebrüder Graun« Einblicke in ihr facettenreiches Können: So treten am Samstag ab 13 Uhr die »Weberknechte« und ab 17.45 Uhr die »Vokalisten« auf, am Sonntag gibt es von den jungen Musikern ab 13.30 Uhr Big Band-Klänge und ab 16.45 Rock zu hören. Auch Bands wie »MIRAZ« aus Ratibor und »Startblock« aus Nordrhein-Westfalen lassen es rocken (die Polen an beiden Nachmittagen, samstags um 16.45, sonntags um 14.30 Uhr, die Nordrhein-Westfalen samstags ab 19 Uhr und sonntags ab 16.45 Uhr gemeinsam mit der Kreismusikschule). Am Samstag swingt ab 15.45 Uhr das Kauter-Quartett im Dixieland-Stil. Am Samstag ab 12.15 Uhr und am Sonntag ab 12.30 Uhr zeigen die Mitglieder der Folkloregruppe »Paluki« aus Kcynia ihre aktuelle Show, am Sonntag ab 15.45 Uhr die »Falkenberger Tanzmäuse«.

Weitere Informationen beim Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster unter Tel. 03535 46-510

»Lessing – Ein Sachse in Preußen«

Vortrag am Mi, dem 13.8., 19 Uhr im HBPG

Gotthold Ephraim Lessing, der bedeutendste deutsche Aufklärer, wurde zwar im sächsischen Kamenz geboren, verbrachte aber prägende Jahre in Berlin und Breslau. In der preußischen Hauptstadt entwickelte er sich zum gefürchtetsten Kritiker seiner Zeit und profilierte sich als Schriftsteller. Im Siebenjährigen Krieg stand er gar als Sachse im Dienst des preußischen Militärs, obwohl oder gerade weil seine Vorstellungen von Patriotismus mit denen seiner Berliner Freunde nicht übereinstimmten. So erscheint er als ein Beispiel par excellence für die produktiven, aber auch konfliktgeladenen Beziehungen zwischen seinem Geburtsland Sachsen und seiner zeitweiligen Wahlheimat Preußen im 18. Jahrhundert.

Der Vortrag widmet sich Lessings vielfältigen Kontakten zu bekannten preußischen Persönlichkeiten, von denen er entscheidende Impulse für sein Schaffen empfing. Dr. Sylke Kaufmann, Germanistin und Kunsthistorikerin, leitet seit 2008 das Lessing-Museum und die Städtischen Sammlungen Kamenz. Im Malzhaus Kamenz wir noch bis zum 24. August die Partnerausstellung »Lessing - Ein Sachse in Preußen gezeigt«.

VERANSTALTUNGSORT

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam, Infotelefon: 0331/620 85-50, Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro

MitarbeiterInnen des HBPG fahren mit dem Rad

VOM HBPG ZUR LANDESAUSSTELLUNG

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HBPG, allen voran der wissenschaftliche Leiter Ausstellungen Thomas Wernicke, begeben sich mal nicht mit dem Auto oder Zug, sondern per Fahrrad und mit der von der TMB herausgegebenen Radkarte Brandenburg im Gepäck auf die Fahrt nach Doberlug-Kirchhain. Die zweitägige Tour auf den Spuren des sächsischen Brandenburgs begann am Donnerstag, dem 7. August, auf dem Kutschstallhof vor dem Eingang zum HBPG. Den symbolischen Startschuss gab um 9.30 Uhr Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Aktuelle Fotos zur Tour auf unserer facebook-Seite.

Die Fahrt im Überblick:

Die erste Etappe über ca. 70 km führt die Radler auf dem Radweg »Historische Stadtkerne« www.radrouten-historische-stadtkerne.de über die Zauchestadt Beelitz an der alten Poststraße Berlin-Leipzig. Dort ist derzeit in der Alten Posthalterei die Ausstellung »Reisegelegenheit nach Sachsen. Erfahrbare Nachbarschaften« als Projekt des diesjährigen Kulturland Brandenburg-Themenjahres »Preußen.Sachsen.Brandenburg. nachbarschaften im wandel« zu sehen. Zwischenstation der Tour ist dann Kloster Zinna bei Jüterbog. Die Friedrichsstadt Zinna ist ein weiterer Ort der aktuellen Kulturland-Kampagne. Sie war 1764 auf Befehl von Preußens König Friedrich II., der damit wirtschaftliche Konkurrenz zur nahe gelegenen kursächsischen Tuchmacherstadt Jüterbog aufbauen wollte, errichtet worden.

Noch einmal 70 km haben die Radler am 8. August zu bewältigen. Über den Fläming-Skate www.flaeming-skate.de geht es zunächst zum Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und dann weiter auf der »Kohle-Wind & Wasser-Tour« www.kohle-wind-wasser-tour.de. In Trebbus treffen sie gegen 14.30 Uhr auf sieben Mitarbeiter der Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain, die ihnen entgegen radeln. Gemeinsam fahren dann alle nach Werenzhain zum Atelierhof Werenzhain (Hauptstraße 76, 03253 Doberlug-Kirchhain). Dort wird die Gruppe um 15 Uhr vom Amtsdirektor und Vorsitzenden der Kreisarbeitsgemeinschaft des Städte- und Gemeindebundes Manfred Drews, Plessa, von der Amtsdirektorin und Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg Iris Schülzke, Schlieben, und vom Bürgermeister und Vorsitzenden des Brandenburgischen Kurorte- und Bäderverbands Thomas Richter, Bad Liebenwerda, empfangen. Anschließend geht es gemeinsam auf die letzten Radelkilometer zur Landesausstellung im Schloss Doberlug.

Sachsendreier und CITY am 9. August

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten ab 16 Uhr

Am Samstag, dem 9. August rocken der Sachsendreier (20.00-22-00 Uhr) und CITY (22.00-0.30 Uhr) open air auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal. Aufgrund dieser Großveranstaltung ist ab 16 Uhr rund um das Schloss mit eingeschränkten Parkmöglichkeiten zu rechnen, und es kann zu Wartezeiten beim Zugang zum Schloss Doberlug kommen. Geöffnet ist die Landesausstellung wie immer am Wochenende bis 19 Uhr.

Ausstellungen zum Thema Nachbarschaft

Bis 30.8. in den Potsdamer Bahnhofspassagen

Im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2014 »PREUSSEN - SACHSEN - BRANDENBURG. nachbarschaften im wandel«, das die Erste Brandenburgische Landesausstellung im ganzen Land flankiert, präsentiert Kulturland Brandenburg mit freundlicher Unterstützung der Bahnhofspassagen Potsdam zwei Fotoausstellungen, die sich mit dem Thema »Nachbarschaften« auseinandersetzen. Laien- und Profifotografen zeigen ihre ganz persönliche Sicht auf ein Neben- und Miteinander, auf ein »Hier« und ein »Drüben«.

Für die Ausstellung »Fokus Nachbarschaften« hatte das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Frühjahr zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. In den Bahnhofspassagen Potsdam werden nun die Fotos der Preisträger - sowohl von Einzelpersonen, als auch von Gruppen, sowohl von Kindern und Jugendlichen, als auch von Erwachsenen - gezeigt. Der Wettbewerb »Fokus Nachbarschaften« wird unterstützt durch die Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG in Partnerschaft mit der Sparkasse Elbe-Elster sowie der WealthCap Real Estate Management GmbH - Centermanagement Bahnhofspassagen Potsdam.

In der Ausstellung »Wir Beutesachsen, ihr Beutemärker« kommen Menschen zu Wort, die beruflich und/oder privat im jeweils anderen Bundesland Fuß gefasst haben. Die Ländergrenzen spüren sie kaum mehr. Die Heimat haben sie behalten. Bei den Nachbarn sind sie als Beutesachsen oder Beutemärker integriert, bekommen es aber mit ganz unterschiedlichen Grenzerfahrungen zu tun.

»Wir Beutesachsen, ihr Beutemärker« ist eine Ausstellung von Barbara Tauber und Dr. Tanja Kasischke. Mit Bildern von Malou von Simson und Amac Garbe. Sie wurde gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für Politische Bildung.

Schloss Doberlug

Denkmal des Monats August 2014

Am Freitag, dem 29. August um 10 Uhr wird das aufwendig sanierte Schloss Doberlug von der Initiative »Städte mit historischen Stadtkernen« zum Denkmal des Monats ausgezeichnet. Das Team des HBPG gratuliert der Stadt Doberlug-Kirchhain zu dieser Auszeichnung!

Kultursommer: »Das besondere Konzert«

Am Sonntag, dem 20. Juli, 16 Uhr und 18 Uhr

Der Kultursommer auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal, der die Erste Brandenburgische Landesausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« begleitet, präsentiert am Sonntag, dem 20. Juli, »Das Besondere Konzert« mit »preußisch-sächsischen« Vokalensembles der Spitzenklasse. Den Anfang macht um 16 Uhr in der Doberluger Klosterkirche das Leipziger »Vocalconsort«, das sich mit lebendigen Interpretationen geistlicher Chormusik zwischen Barock und Romantik ebenso wie mit seinem Tribut an John Lennon einen Namen gemacht hat. Weiter geht es dann um 18 Uhr auf der Bühne im Doberluger Klausurhof mit dem »Vokal-Sextett ONAIR« aus Berlin. Das Sextett, das sich aus zwei Frauen und vier Männern zusammensetzt, ist Preisträger des Aarhus Vocal Festivals 2013.


»Das Besondere Konzert« ist eine Veranstaltung des Kulturamtes des Landkreises Elbe-Elster (EE).

Informationen und Kartenvorverkauf beim Kulturamt EE unter Tel. 03535/46-5101 Weitere Vorverkaufsstellen: Kreismuseum Finsterwalde, Tel .03531/30783, Kreismuseum Bad Liebenwerda, Tel. 035341/12455, Bücherbusse des Kreismedienzentrums, Organisationsbüro des Landkreises Elbe-Elster auf dem Schloss- und Klosterareal Doberlug

Das Renaissanceschloss Doberlug – Vortrag zu seiner Architektur

Am Mittwoch, 16. Juli, 19 Uhr im HBPG

Schloss Doberlug ist ein Renaissancebau, der stilgeschichtlich im Vergleich zur gleichzeitig entstandenen barocken Planstadt Doberlug veraltet ist. War mit der gewählten Formensprache für das sächsische Herrscherhaus eine politische Aussage verbunden? Denn es gibt eine zeitliche Verbindung zum Bau der Dresdner Residenz. Stefanie Leibetseder spürt in ihrem Vortrag dieser Frage nach und vergleicht die Architektur und Baugeschichte des Schlosses mit der Architektur und Baugeschichte des Dresdner und Merseburger Schlosses.
Beitrag: 5 Euro / erm. 3 Euro Besucheradresse Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Kultursommer: Tag des Landkreises Teltow-Fläming

Samstag, 12. Juli, 11 bis 18 Uhr

Nach dem "sächsischen" Auftakt mit den Landkreisen Bautzen und Görlitz geht es nun am Samstag, dem 12. Juli, von 11 bis 18 Uhr weiter in der Reihe "Tag des Landkreises", in der sich im Rahmen des Kultursommers auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal die Partnerlandkreise der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung präsentieren. Diesmal ist der Landkreis Teltow-Fläming zu Gast. Unter dem Motto "Hier lässt sich's leben" gibt er Einblicke in seine Attraktionen und Besonderheiten. Moderatorin Marina Ringel führt durch ein buntes Programm, dessen Palette von Trachtentanz bis Trommelfieber, von Puppentheater bis Popsong, von Stelzenlauf bis Saxophonspiel und vielem mehr reicht. Mit dabei sind zahlreiche Vereine, Künstler, Firmen und Akteure der Region zwischen Teltow und Fläming.

Kultursommer: Wen küsst ... , Lesung und Gespräch

Auftakt am Freitag, 11. Juli, 19 Uhr

Am 11. Juli ab 19 Uhr geht mit Elbe-Elsters Landrat Christian Heinrich-Jaschinski in der Doberluger Klosterkirche die aktuelle Lesungen- und Gesprächsreihe der Evangelischen Kirchengemeinden Doberlug an den Start, die sich vom Slogan zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung inspirieren ließ. Nächster Termin: 29. August, 19.00 Uhr mit Prof. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Ferienzeit: Familienprogramm in der Landesausstellung

Jeweils am Mi, Fr und So um 14.00 Uhr

Pünktlich zum Ferienbeginn haben wir unser Angebot für Familien erweitert: Nicht nur sonntags, sondern auch am Mittwoch und am Freitag können Kinder ab 6 Jahren nun in Begleitung unserer Ausstellungsguides mit Fragespielen die sieben Szenen der Landesausstellung auf spielerische Weise erkunden. Sie malen Bilder, hören sich Geschichten an, lösen Rätsel und kleine Aufgaben, setzen ein Puzzle zusammen und begeben sich so auf eine spannende Zeitreise in die Welt des 17. bis 19. Jahrhunderts. Und die Erwachsenen? Die können Ihren Kindern dabei natürlich gerne helfen!

Der 10 000. Besucher...

... ist eine Berlinerin aus der Lausitz

10 000. Besucher der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« im Schloss Doberlug begrüßt © HBPG / Foto: Kirsten Foemmel Doberlug-Kirchhain, 25.6.2014: Heute konnten Dr. Kurt Winkler und Bürgermeister Bodo Broszinski an der Kasse zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung den 10.000 Besucher begrüßen: Frau Mauersberger aus Berlin, die mit Ehemann, Sohn und Schwiegertochter angereist war.
Frau Mauersberger erhielt freien Eintritt, ein Freiexemplar des Katalogs zur Landesausstellung sowie eine Packung »Doberluger Küsse«, ein Gebäck, dass drei Doberluger Bäckereien anlässlich der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung kreiert haben.

Das Ehepaar Mauersberger stammt übrigens aus der Lausitz:
Sie aus Senftenberg, er aus Bernsdorf in Sachsen. Eine waschechte »preußisch-sächsische Beziehung« also!

Kultursommer: Auftakt »Tag der Landkreise«

Sonntag, 6. Juli, 12 bis 17 Uhr

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung hat Partner in sieben Landkreisen Brandenburgs und Sachsens. Sie alle werden sich während der Ausstellungslaufzeit beim »Tag der Landkreise« auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal präsentieren. Den Auftakt geben am 6. Juli von 12 bis 17 Uhr die benachbarten sächsischen Landkreise Görlitz und Bautzen.

Die Besucher sind eingeladen, die Kultur- und Ferienregion Oberlausitz-Niederschlesien mit ihren vielfältigen kulturtouristischen Angeboten, regionaltypischen Bräuchen und handwerklichen Traditionen kennen zu lernen, Musik und Kulinarisches inklusive.

Ausblick

Am Samstag, dem 12. Juli, folgt der »Tag des Landkreises Teltow-Fläming«.

Kultursommer: Das DSO zu Gast in Doberlug

Samstag, 5. Juli, 17 Uhr

Tugan Sokhiev © David Beecroft Unter Leitung seines Chefdirigenten und künstlerischen Leiters Tugan Sokhiev präsentiert das Deutsche Symphonieorchester im Rahmen der beliebten Brandenburgischen Sommerkonzerte auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal Brahms' Sinfonie Nr. 4 sowie Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 5. Solist ist der junge Pianist Igor Levit, der als Shooting-Star der jungen Musikerszene gilt.
Karten über Telefon 01806/999 000 222 oder

www.brandenburgische-sommerkonzerte.de

Kultursommer: Die Sachsen kommen!

Am So, 27. Juli und am So, 3. August

Sächsische Landkreise geben auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal Einblicke in ihre regionalen Besonderheiten: Der Tourismusverband Sächsisches Elbland lädt am Sonntag, dem 27. Juli von 12 bis 17 Uhr zum Tag des Landkreises Meißen ein, eine Woche später, am Sonntag, dem 3. August, ist der Landkreis Nordsachen zu Gast, ebenfalls von 12 bis 17 Uhr. An beiden Sonntagen erwartet die Besucher ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Tanz und Musik, das jeweils regionale Akzente setzt. Darüber hinaus werden kulinarische Köstlichkeiten aus der jeweiligen Region vorgestellt. Am Tag des Landkreises Meißen gibt die Porzellanmanufaktur Meissen zudem Einblicke in die Verarbeitung des »weißen Goldes«.

Apropos Meißner Porzellan: In der Landesausstellung gibt es u. a. auch eine Reihe von hochkarätigen Objekten aus Meißner Porzellan zu entdecken. So erzählen etwa in Szene 5 »Um die Vormacht« aus Meißner Porzellan gefertigte Dessertteller mit durchbrochenem Rand auf ganz eigene Weise von der Rivalität zwischen Graf von Brühl und Friedrich II. Auch die Skulptur »Die gekrönten Grazien« von Johann Friedrich Eberlein, die anlässlich der Hochzeit der sächsischen Prinzessin Maria Josepha mit dem französischen Thronfolger gefertigt wurde, eine Leihgabe des Historischen Museums Basel, wurde aus Meißner Porzellan hergestellt.

Fotowettbewerb »Fokus Nachbarschaft«

Die Gewinner

Am 21. Juni ist mal wieder viel los rund um die Erste Brandenburgische Landesausstellung: Zwischen Gourmetmarkt auf dem Schloss- und Klosterareal und »48 Stunden Elbe-Elster« werden um 15 Uhr die Gewinner des Fotowettbewerbs »Fokus Nachbarschaft« prämiert.
Bis zum 1. August werden die preisgekrönten Fotos im Erdgeschoss des Schlosses Doberlug ausgestellt. Am 2. August wandert die Ausstellung in die Bahnhofspassagen des Hauptbahnhofs Potsdam.

Werfen Sie schon mal einen Blick auf die prämierten Fotos
(Download PDF, 2,7MB
)

Über die Grenze

Sachsens Blick auf die Ausstellung

Sie sind neugierig darauf, wie die sächsischen Nachbarn auf die Landesausstellung schauen?
Dann schauen Sie mal hier

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

Eröffnet!

Schloss Doberlug<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Landesausstellung am Freitag, dem 6. Juni von den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke und des Freistaates Sachsens Stanislaw Tillich eröffnet.
Mehr als 4000 Besucher aus nah und fern strömten auf das Doberluger Schloss- und Klosterareal, um dieses Ereignis zu feiern. Schlangen bildeten sich an der Schlossbrücke beim Anstehen vor dem Eingang zur Ausstellung, und viele ließen sich die Wartezeit von den szenischen Miniaturen des Staatstheaters Cottbus verkürzen. Rund 2600 Menschen haben die Ausstellung bereits am Pfingstwochenende besucht, trotz sengender Hitze!

Mit dem Konzert des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus feierte der Kultursommer am Freitagabend seinen Auftakt, am Samstag und Sonntag ging es gleich weiter mit einer Reihe von weiteren Konzerten.

Die beiden Schirmherren der Landesausstellung - Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Landes des Freistaates Sachsens, und Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg - mit Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur.<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Freundschaftsbildnis mit brandenburgischem und sächsischem Kurfürsten<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk ... und den beiden Ministerpräsidenten<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Dr. Kurt Winkler - Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, bei der Eröffnung<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Dr. Kurt Winkler und SKH der Prinz von Preußen<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Die Kuratorin Anne-Katrin Ziesak<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk v.l.n.r.: Ralf Holzschuher, Dr. Kurt Winkler, SKH der Prinz von Preußen, Dr. Dietmar Woidke, Stanislaw Tillich, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst und Bodo Broszinski<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Gleich kracht's!<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk ... und qualmt's<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Ein Preuße und ein Sachse? Eine - von vielen - szenischen Miniaturen des Staatstheaters Cottbus<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Aus dem reichhaltigen Bühnenprogramm<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk An der Grenze<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Warten auf Einlass<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk In der Ausstellung<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Auf der großen Bühne<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk ... und der kleinen<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Hmm ...<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Hier wird nicht nur gesungen<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Auf der Schlosswiese<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk Sachsens Glanz und Preußens Gloria<br>Impressionen vom Eröffnungsfest der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung - Foto: Thomas Rafalzyk

Eröffnungstag der Landesausstellung

Zusatzparkplätze in Doberlug

Hier ein Hinweis der Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain:
Für die Besucher der Eröffnungsveranstaltung stehen Parkplätze im Marktbereich und gegenüber der Schlosseinfahrt (Wiese hinter der ehemaligen Förderschule) zur Verfügung. Die Parkplätze sind gekennzeichnet mit P2+3 und P4.

Die Stadtverwaltung bittet darum, den Anweisungen der Sicherungskräfte an den Sperrbereichen und den Einweisern der Freiwilligen Feuerwehr am Parkplatz 4 zu folgen.

Open Air Eröffnungsfest am Schloss

Fr, 6. Juni 2014, von 15.30 Uhr bis Mitternacht

Am 6. Juni eröffnet die Erste Brandenburgische Landesausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« im Schloss Doberlug.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst um 14 Uhr in der Klosterkirche beginnt um 15.30 Uhr der Festakt auf dem Schloss- und Klosterareal mit den Schirmherren der Landesausstellung Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

GMD Evan Christ Ab 17 Uhr bis Mitternacht öffnet die Landesausstellung für einen ersten kurzen »Schnupperbesuch«, bei dem Sie sich einen Eindruck von der Ausstellung verschaffen können.
Wartezeiten werden vom Staatstheater Cottbus mit szenischen Miniaturen auf mehreren Bühnen verkürzt. Um 20 Uhr läutet das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus mit dem Konzert »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« den Kultursommer zur Landesausstellung ein, bei dem unter der Leitung von GMD Evan Christ u. a. Werke von Richard Wagner, Felix Mendelssohn Bartholdy und Paul Lincke gespielt werden. Es singen Solisten und der Opernchor des Staatstheaters Cottbus. Moderiert wird von Florian Mayer.

Das Open Air Eröffnungsfest steht allen Besuchern bei freiem Eintritt offen!

Das Eröffnungsprogramm zum Download (PDF, 1,4MB)

zibb, rbb am 4.6.

Schauplatz: Kloster- und Schlossareal Doberlug

Mit Blick auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung widmet sich »Zuhause in Berlin und Brandenburg« am 4. Juni neben weiteren Beiträgen u. a. dem Doberluger Kloster- und Schlossareal. Die Sendung beginnt um 18.30 Uhr.

Endspurt zur Landesausstellung

Ein Blick hinter die Kulissen im Schloss Doberlug mit Kuratorin Anne-Katrin Ziesak

30 Tage vor Eröffnung der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung geht es im frisch sanierten Schloss Doberlug in Doberlug-Kirchhain zu wie in einem Ameisenhaufen. In 15 Schlossräumen werden Ausstellungsvitrinen und -tafeln eingerichtet, kostbare Leihgaben angeliefert, Texte angebracht, Medienstationen installiert und, und... Endspurt für ein wissenschaftlich, organisatorisch und logistisch herausforderndes Großprojekt, das im Jahr 2011 seinen Anfang nahm. Die Kuratorin gibt im Rahmen der Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landeausstellung am Mittwoch, den 7. Mai um 19 Uhr Einblicke in das aktuelle Geschehen und einen Ausblick darauf, was die Besucher ab dem 7. Juni im Schloss Doberlug erwartet.

Anne-Katrin Ziesak, Historikerin, war tätig für verschiedene Museen, darunter das Deutsche Historische Museum, das Deutsche Hygiene-Museum, die Gedenkstätte Sachsenhausen, sowie für den Verlag Walter de Gruyter und die Freie Universität Berlin. Dem HBPG ist sie seit seiner Gründung 2003 in verschiedenen Projekten verbunden, derzeit kuratiert sie die Erste Brandenburgische Landesausstellung.

Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro
Veranstaltungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

Eröffnung der ersten Partnerausstellung zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

Auftakt Kulturland Brandenburg 2014

»Sachsens Festung in Brandenburg«: Am Samstag, dem 26. April um 15 Uhr eröffnet in Senftenberg die erste der insgesamt 11 Partnerausstellung zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung: Im 17. Jahrhundert wurde das alte Senftenberger Schloss zu einer imposanten Schloss- und Festungsanlage ausgebaut, um die Stadt Dresden vor Brandenburg-Preußen zu schützen. Nach dem Wiener Kongress befand sie sich plötzlich auf preußischem Territorium ...

Die Partnerausstellungen sind zentrale Projekte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2014 »PREUSSEN – SACHSEN – BRANDENBURG, nachbarschaften im wandel«, das am 26. April in Senftenberg seinen Auftakt feiert.

Weitere Informationen, auch zum umfangreichen Eröffnungsprogramm:
www.kulturland-brandenburg.de

Festung Senftenberg


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Wer zuerst kommt ...

»Belagert, beleidigt, befreit.« – Brandenburg, Sachsen und das Reich im Kampf gegen die Türken 1683

Vortrag von Ellen Franke
Mi, 9. April um 19 Uhr im HBPG, Potsdam

Im Sommer 1683 befand sich das Heilige Römische Reich in einer seiner schwersten Krisen. Die kaiserliche Residenzstadt Wien wurde von einem übermächtigen türkischen Heer belagert; der Obersächsische Reichskreis, der Truppen stellen sollte, war handlungsunfähig.

Wie es dazu kam und welche Rollen Brandenburg, Sachsen und Mitteldeutschland in dieser Reichskrise sowie in der Europapolitik im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts spielten, stehen im Zentrum dieses Vortrags der Wiener Rechtshistorikerin Ellen Franke, mit der die beliebte Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung fortgesetzt wird.

Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

Fotowettbewerb »Fokus Nachbarschaften«

22. März 2014 bis 09. Mai 2014

Aufruf zum Fotowettbewerb: Fokus Nachbarschaften Alle, die gerne fotografieren, können sich vom 22. März bis zum 9. Mai an einem Fotowettbewerb zum Thema »Fokus Nachbarschaften« beteiligen. Eingereicht werden können sowohl Arbeiten von Gruppen als auch von Einzelpersonen. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer ihren Wohnsitz in Brandenburg haben. Die Fotos dürfen noch nicht veröffentlicht oder im Zusammenhang mit einem anderen Wettbewerb ausgezeichnet worden sein. Bitte senden Sie Ihre Arbeiten (maximal 3 Stück) an unsere Museumspädagogin Dana Kresse, kresse@hbpg.de

Weitere Informationen finden Sie
in der Ausschreibung zum Wettbewerb (PDF, 646KB)
und in den Teilnahmebedingungen (PDF, 550KB)

Die Gewinner erwartet eine Vielzahl von attraktiven Preisen!

Die preisgekrönten Bilder werden ab 21. Juni 2014 im Schloss Doberlug und ab 02. August 2014 in den Bahnhofspassagen des Hauptbahnhofs Potsdam ausgestellt werden. Darüber hinaus werden die prämierten Fotos auf den Homepages der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung, des HBPG, der Feuersozietät sowie der Sparkasse Elbe-Elster gezeigt.

Der Wettbewerb wird unterstützt durch die Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG in Partnerschaft mit der Sparkasse Elbe-Elster sowie der WealthCap Real Estate Management GmbH – Centermanagement Bahnhofspassagen Potsdam.
Die Preise werden von der Feuersozietät, der Sparkasse Elbe-Elster, der aletto Service & Marketing GmbH, der Stiftung Fürst-Pückler-Museum, dem 16. Internationales Puppentheaterfestival, der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der LAUSITZER RUNDSCHAU, Kulturland Brandenburg und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zur Verfügung gestellt.

Schaufenster Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

bis zum 31. März im Foyer der Staatskanzlei Brandenburg

Bis zum 31. März gibt eine Schaufensterausstellung im Foyer der Brandenburgischen Staatskanzlei einen ersten Einblick in die Themen der sieben Ausstellungsszenen.
Zu besichtigen ist es montags bis freitags jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr bei freiem Eintritt. Präsentiert wird auch ein Modell vom Schloss Doberlug, das der Förderverein Schloss Doberlug freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Adresse: Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 12, 14473 Potsdam

Königswege - Friedrich I. und August der Starke unterwegs

Vortrag am 12.3.2014, 18 Uhr im HBPG

Über Jahrhunderte herrschte Rivalität zwischen Brandenburg und Sachsen.
In der Zeit des Barock, den vier Jahrzehnten um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert, wurde dieses Ringen um die Vorherrschaft auch auf höfischem Parkett ausgetragen. Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, der spätere König Friedrich I. in Preußen (1688/1701–1713), und Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, mit Königsnamen August II. von Polen (1694/97–1733), stritten um den Vorrang. Das taten sie auch mit visuell-propagandistischen Mitteln wie glanzvollen Festen oder dem Bau repräsentativer Schloss- und Gartenanlagen in und um ihre jeweilige Haupt- und Residenzstadt, Berlin und Dresden. Gemeinhin wird man wohl annehmen, dass dabei das bis heute berühmte »Dresdner Barock« den Sieg davon trug.
Doch die Referentin Ines Elsner ist in ihren Forschungen zu überraschenden Ergebnissen gekommen, die sie im Rahmen ihres Vortrages im Rahmen der Reihe zu »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« erstmals öffentlich vorstellt.

Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
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Info-Telefon: 0331/62085-50

Schaufenster Landesausstellung auf der ITB

Und soeben erschienen: Sächsisches Brandenburg – Eine Spurensuche

Schaufenster Landesausstellung auf der ITB, Foto: Christine Oehrlein Wer auf der diesjährigen ITB zukünftige Reiseziele erkundet, sollte nicht versäumen, dem Stand des HBPG einen Besuch abzustatten: In der Halle 12 präsentieren wir ein Schaufenster auf die Sieben Szenen der Landesausstellung und ein Modell vom Schloss.

Und soeben erschienen: Ihr Ratgeber für kulturhistorische Erkundungstouren in der »Region, wo Preußen Sachsen küsst«: Iris Berndts »Sächsisches Brandenburg – eine Spurensuche«, das am 16. März auch in Leipzig auf der Buchmesse vorgestellt werden wird (15.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Sachbuchforum Halle 5, Stand A 211).

Preußen, Sachsen, Nachbarschaft

Geschichtsbörse im HBPG
So, 23. Februar von 10 bis 16 Uhr

Ganz im Zeichen der Themas Preußen/Sachsen/Nachbarschaft steht die diesjährige Geschichtsbörse des HBPG.
Auf dem Programm: Ein Vortrag der Kuratorin von »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft«, die um 10.10 Uhr einen Blick in die Werkstatt der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung gibt.

Eintritt frei

Weitere Informationen unter
www.hbpg.de

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Info-Telefon: 0331/62085-50

»Nun sind wir doch wohl preußisch!«

Vortrag von Sven Brajer
Mi, 12. Februar um 18 Uhr im HBPG

Die beliebte Vortragsreihe mit Blick auf die Landesausstellung widmet sich diesmal den Auswirkungen der beim Wiener Kongress von 1814/15 beschlossenen Grenzverschiebungen auf Görlitz: Der Dresdner Historiker und Stipendiat der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung Sven Brajer beleuchtet die Folgen, die der Herrschaftswechsel von Sachsen zu Preußen nach sich zog und geht dabei vor allem auch der Frage nach, wie er sich auf die Bevölkerung auswirkte.

Beitrag: 5 Euro/ erm. 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

Eröffnung des »Schaufensters« und Fortsetzung der HBPG-Reihe mit dem Vortrag »Sächsische Herzöge im südlichen Brandenburg«

Mi, 22. Januar ab 18 Uhr im HBPG in Potsdam

Eröffnung des »Schaufensters«
mit Dr. Wera Groß (BLDAM)

Mittlerweile ist es zur Tradition geworden: Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum (BLDAM) präsentiert im oberen Foyer des HBPG »Schaufenster« auf seine kommenden Projekte.
Zu Beginn des »Jahres der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung« gibt Dr. Wera Groß einen Ausblick auf die Tafelausstellung, die begleitend zur Landesausstellung die im Zuge der Sanierungsarbeiten entdeckten archäologischen Befunde im Schloss Doberlug veranschaulichen wird.

Anschließend:

Vortrag: »Sächsische Herzöge im südlichen Brandenburg«
von Dr. Vinzenz Czech, Historisches Institut der Universität Potsdam

Noch heute erinnern im Süden Brandenburgs viele Zeugnisse an die Herrschaft der Herzöge der sächsischen Sekundogeniturfürstentümer Merseburg und Weißenfels. Sie existierten bis Mitte des 18. Jahrhunderts und versuchten, unabhängig von der Kurlinie in Dresden eine eigenständige Herrschaft zu begründen.

Beitrag: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

Zum Vormerken

Mi, 12. Februar, 18 Uhr | Vortrag
»Nun sind wir doch wohl preußisch!«. Der Herrschaftswechsel von Sachsen zu Preußen 1815 in Görlitz und seine Auswirkungen auf Stadt und Bevölkerung
Sven Brajer, Dresden

Zahlreiche Besucher am Stand von Elbe-Elster

Doberlug-Kirchhain präsentiert u. a. den »Doberluger Kuss« in der Brandenburghalle

Dietmar Woidke und Stanislaw Tillich stoßen auf die Landesausstellung an, Foto: Heike Lehmann Bei der Grünen Woche stießen am 20. Januar die beiden Schirmherren der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke und der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich am Durchgang zwischen der Brandenburghalle und Sachsenhalle auf das Ereignis an.

Die Landesausstellung auf der Grünen Woche: Brandenburgischer Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger probiert den Doberluger Kuss, Foto: Dana Kresse Carola Meißner vom Kulturtouristischen Informationszentrum in Doberlug-Kirchhain präsentierte die kulinarischen Köstlichkeiten, die rund um die Erste Brandenburgische Landesausstellung kreiert wurden.
Einer der ersten Vorkoster eines »Doberluger Kusses« war der Brandenburgische Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger.

Die Landesausstellung auf der Grünen Woche: Landeskreistag, Foto: Dana KresseEinen weiteren Auftritt hatte die Landesaustellung im Rahmen des Landkreistages in der Halle 4.2.
Auf dem Foto: Bodo Broszinski, Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain, Lutz Kilian, Vorsitzender des Fördervereins des Schlosses Doberlug, Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat von Elbe-Elster und Kurt Winkler, Direktor des HBPG, im Gespräch auf der Bühne.

Die Landesausstellung präsentiert sich gemeinsam mit dem Landkreis Elbe-Elster und Doberlug-Kirchhain bei der Internationalen Grünen Woche

Fr, 17. Janaur und Mo, 20. Januar in der Brandenburghalle, am 20. Januar zudem in der Halle 4.2

Warum stellt sich die Erste Brandenburgische Landesausstellung bei einer Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau vor? Ganz einfach! Zum einen bietet die Landesausstellung geistige Nahrung und Augenschmaus und »sättigt« all diejenigen, die »Appetit« darauf haben, ihren Bildungshunger zu stillen und Wissenswertes rund um die preußisch-sächsische Nachbarschaft zu verinnerlichen. Zum anderen werden die Fleischer und Bäcker aus Doberlug-Kirchhain die Gelegenheit nutzen, ihre Produkte zu präsentieren, die sie zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung entwickelt haben. Dazu haben sie sich vom Slogan der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung inspirieren lassen, »... wo Preußen Sachsen küsst«.

Übrigens gibt es am 20. Januar in der Halle 4.2 auch wieder die Gelegenheit, sich im preußisch-sächsischen Grenzhäuschen fotografieren zu lassen!
Und freuen Sie sich darauf, auf dem Messegelände den Elbe-Elster-Regionscouts zu begegnen, die im Rahmen des gleichnamigen ESF-Projektes ausgebildet wurden und nun erstmals vom Kulturtouristischen Informationszentrum in Doberlug-Kirchhain auf die Pirsch geschickt werden...

Tipp

Am 20. Januar werden Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat von Elbe-Elster, und Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG, um 12 Uhr das Bühnenprogramm des Landkreises Elbe-Ester in der Halle 4.2 eröffnen, und um 15.30 Uhr das Bühnenprogramm des Landkreises Elbe-Elster in der Brandenburghalle.

Die Landesausstellung beim Dresdner Reisemarkt

31. Januar bis 2. Februar am Gemeinschafts­stand mit dem Tourismusverband Elbe-Elster

Wer sich bei der zweitgrößten Touristikmesse rund um Touristik, Caravaning und Outdoor im Osten Deutschlands Anregungen für seine kommenden Reiseaktivitäten holen will, wird am Gemeinschaftsstand des Tourismusverbandes Elbe-Elster und des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte fündig werden.
Und aufgepasst: Mit etwas Glück kann man Gutscheine für »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« gewinnen!

Sie finden den Tourismusverband Elbe-Elster-Land und »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« in 1/B 18!

Doberlug-Kirchhain im sächsischen Fernsehen

Bericht in der Ausgabe des Sachsenspiegel vom 12. Januar

Am 12. Januar berichtete unser Medienpartner MDR im Sachsenspiegel über die Vorbereitungen zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung.

›... die wahre Bestimmung ihrer ständischen Existenz: als Repräsentanten der Nation deren Rechte zu vertreten‹. Die Teilhabe der Landstände an der Regierung des Markgraftums Niederlausitz in sächsischer Zeit (1635–1815)

Abschluss der diesjährigen Vortragsreihe
mit dem Vortrag von Dr. Klaus Neitmann
Mi, 04. Dezember um 19 Uhr im HBPG

Zum Abschluss der diesjährigen Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung gibt Dr. Klaus Neitmann vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv Einblicke in den Einfluss, den die Landstände des Markgraftums Niederlausitz auf die sächsische Regierung ausübten. Diese Landstände setzten sich aus den dominierenden adligen Standesherren und Rittern sowie aus einigen Städten zusammen. In der Zeit der sächsischen Herrschaft konnten sie auf Grund ihrer Privilegien einen maßgeblichen Anteil an der Regierung des Landes behaupten. So beeinflussten sie die landesherrlichen Regierungsbehörden erheblich, indem sie sich etwa an der Auswahl des Führungspersonals beteiligten und es zur Beachtung ihrer althergebrachten »Freiheiten« verpflichteten. Sie fühlten sich als Vertreter des Landes und seiner »Nation« gegenüber dem Monarchen und seinen Beamten, auf der Basis ihrer genauen Kenntnis von Verfassung und Recht, Verwaltung und Gesetzgebung des Markgraftums. Die Art und Weise ihrer politischen Mitwirkung wird an Hand ausgewählter Dokumente des 17. und 18. Jahrhunderts aus den Beständen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs erläutert und veranschaulicht.

Dr. Klaus Neitmann, geb. 1954, ist nach Studium der Fächer Geschichte und Romanistik in Göttingen, der anschließenden Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar und der Tätigkeit am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin seit 1993 Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Potsdam. Seit 2001 ist er Vorsitzender der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. und seit seiner Habilitation 2008 an der Universität Potsdam am dortigen Historischen Institut als Privatdozent tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der deutschen Landesgeschichte, insbesondere in der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Brandenburgs.

Beitrag: 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

Für Ausdauerausstellungsgänger

Die Dauerkarte zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

Die Dauerkarte bietet die Möglichkeit, die große kulturhistorische Ausstellung mehrmals zu besuchen – für nur 25 Euro!

Erworben werden kann sie im Museumsshop des HBPG im Kutschstall, Am Neuen Markt 9 in Potsdam, Tel. 0331 / 620 85 50, beim Kulturtouristischen Informationszentrum (KTI) in der Poststraße 6 a in Doberlug-Kirchhain, Tel. 035322 / 688 85 12 sowie beim Sängerstadtmarketing e. V., Markt 1 in Finsterwalde, Tel. 03531 / 71 78 30.

An diesen Vorverkaufsstellen sind ebenfalls erhältlich: Gutscheine für Eintrittskarten zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung zum Preis von 9 Euro.

Für Schlösser-Fans

Ein brandneues Buch über das Schloss Doberlug

Die erste umfassende Darstellung der Bau- und Nutzungsgeschichte des letzten sächsischen Renaissanceschlosses – der »sächsischen Perle Brandenburgs«, reich illustriert!
Stefanie Leibetseder: Schloss Doberlug. Nebenresidenz der Wettiner Zu beziehen direkt über den Sandstein Verlag (www.sandstein-verlag.de) und über den Buchhandel sowie im Museumsshop des HBPG im Kutschstall, Am Neuen Markt 9, in Potsdam.

Stefanie Leibetseder: Schloss Doberlug. Nebenresidenz der Wettiner

Herausgegeben von Peter Langen und Anne-Katrin Ziesak für das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam
SANDSTEIN Verlag, Dresden 2013, 168 Seiten, 82 meist farbige Abbildungen, 22 × 14 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-95498-055-0
15 Euro

Alle Wege führen nach Doberlug-Kirchhain

Vortrag von Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann
Mi, 06. November um 19 Uhr im HBPG

Alle Wege führen nach Doberlug-Kirchhain: Die hier von Rom auf Doberlug-Kirchhain umgeschriebene Redensart nimmt sich Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann als Wegweiser durch ein Kapitel Reisekultur und Straßengeschichte zwischen Brandenburg und Kursachsen vom 15. bis 18. Jahrhundert im Rahmen seines Beitrages zur diesjährigen Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesaustellung. Ausgewählte historische Kartenbilder und Routen führen zu alten Wegen und Grenzen der »Vermessung« der Welt – nebenan.

Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann lehrt und forscht am Historischen Institut der Universität Potsdam.

Beitrag: 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

»Was war – was wird«
Beitrag der Doberlug-Kirchhain-Werkstatt zu Gast beim Dokumentarfilmfestival DOK in Leipzig

Mi, 30. Oktober 2013, 16 Uhr in den Passage Kinos in Leipzig

Die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg ist beim Dokumentarfilmfestival DOK in Leipzig vertreten – mit einem Beitrag, der im Rahmen der Dokumentarfilmwerkstatt der HFF in Doberlug-Kirchhain gedreht wurde.

Der in der Regie der HFF-Studentin Leonie Krippendorf entstandene Kurzfilm mit dem Titel »Was war – was wird« porträtiert Melissa Manig und Manfred Wunderlich aus Doberlug-Kirchhain. Die Kamera führte Jieun Yi.

Präsentiert wird der berührende Kurzfilm am 30. Oktober in den Leipziger Passage Kinos im Rahmen eines 90-min-Blocks zum Thema »Glück«.
Geleitet wurde die Dokumentarfilmwerkstatt, bei der im letzten Jahr Studenten der HFF ihre Eindrücke von Doberlug-Kirchhain festhielten, von Susanne Schüle.

2. LausitzWerkstatt

Do, 17. Oktober 2013, Doberluger Refektorium

Die 2. LausitzWerkstatt, die unser Kooperationspartner Förderverein Lausitz e. V. in diesem Jahr mit Blick auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung veranstaltet, widmet sich der Geschichte der Lausitz.
Als Referent ist Dr. Vinzenz Czech vom Historischen Institut der Universität Potsdam geladen.
Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr.

Weitere Informationen bei www.lausitz.de

Der Hofjude Berend Lehmann (1661–1730).
Ein Leben mit Grenzen

Vortrag von Jutta Dick
Mi, 09. Oktober um 19 Uhr im HBPG

Um 1690 ließ sich der 1661 in Essen geborene Berend Lehmann in Halberstadt nieder. In dem ehemaligen Bistum, das mit dem Westfälischen Frieden als Fürstentum Teil von Brandenburg-Preußen geworden war, agierte der Hofjude für eine ganze Reihe von (Kur-) Fürsten: Für den Kurfürsten und späteren König in Preußen, den Kurfürsten von Hannover und späteren König von England, den Fürsten von Braunschweig und vor allem den Kurfürsten von Sachsen und späteren König von Polen, August den Starken. Die Verbindung mit Sachsen war für beide Seiten äußerst fruchtbar. Trotzdem gelang es August nicht, für »seinen« Hofjuden in Sachsen eine dauerhafte Niederlassung durchzusetzen. Dies bedeutete für Berend Lehmann, de iure im brandenburgisch-preußischen Halbestadt ansässig zu sein, und de facto in Dresden zu leben.

Jutta Dick, Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt, gibt Einblicke in dieses ungewöhnliche »Leben mit Grenzen«.

Beitrag: 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50

Tag der offenen Tür – Landesvertretung Brandenburg

Fotos aus unserem preußisch-sächsischen Grenzhäuschen

Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Berlinerinnen und Berliner die Gelegenheit, sich beim Tag der offenen Tür der Landesvertretung »In den Ministergärten« über die Erste Brandenburgische Landesausstellung und den gastgebenden Landkreis Elbe-Elster zu informieren.

Viele ließen sich die Chance nicht entgehen, sich in unserem preußisch-sächsischen Grenzhäuschen unter unserem Slogan »wo Preußen Sachsen küsst« zu fotografieren bzw. fotografieren zu lassen.

Foto aus dem Grenzhäuschen: wo Preußen Sachsen küsst Foto aus dem Grenzhäuschen: wo Preußen Sachsen küsst

Weitere Bilder finden Sie auf unserer facebook-Seite.

Das Grenzhäuschen wurde nach einer Idee von Martina Mladenova, Studentin der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg (Idee) vom Staatstheater Cottbus realisiert.
Wir danken!

Landkreis warb in Berlin für die Landesausstellung

Kulinarisches und Sehenswürdigkeiten aus Elbe-Elster am »Tag der Deutschen Einheit« in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin

In diesem Jahr präsentierte der Landkreis Elbe-Elster Kulinarisches und Sehenswürdigkeiten aus der Region am »Tag der Deutschen Einheit« am 3. Oktober zum »Tag der offenen Tür« der Landesvertretung Brandenburg in Berlin.
Landrat Christian Jaschinski (r.) begrüßte die Besucher in der Landesvertretung und machte neugierig auf Kultur und Natur sowie Sehenswürdigkeiten und Kulinarisches aus dem Landkreis Elbe-Elster, Foto: Pressestelle Kreisverwaltung Landrat Christian Jaschinski hieß dort die Besucher persönlich willkommen: »Neben dem kulturhistorischen Höhepunkt mit der Landesausstellung im kommenden Jahr bietet Elbe-Elster schon heute eine ganze Menge. Von gut ausgebauten Radwegen über schmucke Dörfer und Städte mit historischen Stadtkernen über Kirchen, Klöster und Schlösser bis hin zu spektakulären Zeugnissen der Industriegeschichte und wunderbarer Natur gibt es für Besucher viel bei uns zu entdecken.« Als Gastgeber der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung im kommenden Jahr stimmte der Landkreis gemeinsam mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) aus Potsdam auf die bedeutende Ausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« ein. Die Schau ist im kommenden Jahr vom 7. Juni bis zum 2. November im aufwendig sanierten Schloss Doberlug zu sehen.
Stand der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014 Am »Tag der offenen Tür« in der Brandenburger Landesvertretung in Berlin konnten sich Besucher in einem preußisch-sächsischen Grenzhäuschen unter dem Slogan der Ausstellung »Wo Preußen Sachsen küsst« fotografieren lassen. Küssen war natürlich ausdrücklich erlaubt!
Die Fotos sind auf facebook zu finden.

Über das Projekt zur Wiederansiedlung des Auerhuhns im Landkreis Elbe-Elster informierte Projektkoordinator Uwe Lindner (l.) vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Foto: Pressestelle Kreisverwaltung Mit dabei in Berlin waren aus dem Landkreis Elbe-Elster: der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft mit Informationen zum Auerhuhn-Wiederansiedlungsprojekt und regionalen Produkten, der Tourismusverband Elbe-Elster mit Empfehlungen zu den vielfältigen Freizeit- und Urlaubsangeboten, das Kulturamt des Landkreises mit Informationen zu Kunst und Kultur und Hinweisen auf das alljährliche internationale Puppentheaterfestival, die Bläsergruppe der Kreismusikschule »Gebrüder Graun« mit Kostproben ihres Könnens, der Kerngehäude e.V. aus Gröden, die Gaststätte »Alt Naundorf GmbH & Co KG« sowie die Mineralquellen Bad Liebenwerda mit lukullischen Köstlichkeiten und Getränken sowie die Gärtnerei Rüdiger Winde aus Schönborn.
Die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH informierte über Neues aus dem übrigen Land Brandenburg, und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) als Mobilitätsdienstleister der Länder Berlin und Brandenburg stand den Besuchern mit Informationen, Angeboten und Produkten rund um Mobilität mit Bus und Bahn zur Verfügung.

Tag der offenen Tür – Landesvertretung Brandenburg

Do, 03. Oktober 2013 – 11 bis 18 Uhr

Beim diesjährigen Tag der offenen Tür der Landesvertretung Brandenburg präsentiert der Landkreis Elbe-Elster Kunst, Kulinarisches und Sehenswürdigkeiten aus der Region – und stimmt als Gastgeber der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung gemeinsam mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung ein.

Übrigens: Am Tag der Offenen Tür können Sie sich selbst in einem preußisch-sächsischen Grenzhäuschen unter unserem Slogan »wo Preußen Sachsen küsst« fotografieren oder fotografieren lassen – dabei ist Küssen natürlich erlaubt!

Das Grenzhäuschen wurde nach einer Idee von Martina Mladenova, Studentin der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg (Idee) vom Staatstheater Cottbus realisiert. Wir danken!

Adresse: In den Ministergärten 3, 10117 Berlin

Die junge Landesausstellung

Informationsveranstaltung für die Schulleiter des Landkreises Elbe-Elster

Die junge Landesausstellung, Informationsveranstaltung für die Schulleiter des Landkreises Elbe-Elster, Foto von rechts nach links: Dana Kresse, Ulrike Strube, Birgit Eilitz, Roland Neumann, Anne-Katrin Ziesak

Am 21. August informierten sich 41 Vertreterinnen und Vertreter von 25 Schulen aus dem Landkreis Elbe-Elster sowie aus Cottbus, Lauchhammer und Lübbenau über die »Junge Landesausstellung«. Sie waren einer Einladung von Elbe-Elsters Landrat Christian Jaschinski gefolgt.

Nach einer Einleitung durch den Kulturdezernenten des Landkreises Elbe-Elster, Roland Neumann, stellte die Kuratorin der Landesausstellung, Anne-Katrin Ziesak, das Konzept der Landesausstellung vor. Dana Kresse, HBPG, gab Einblicke in die museumspädagogischen Angebote rund um die Landesausstellung, darunter »Schüler führen Schüler«. Ulrike Strube, HBPG, stellte das Angebot »Ein Tag zwischen Preußen und Sachsen« vor: Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung laden Schülerinnen und Schüler zu einer ebenso kurzweiligen wie lehrreichen Reise zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung ein. Das Bildungsangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 1. und 12. Klasse. Die brandenburgischen Schulen werden von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung unterstützt. Das Programm steht auch Schulen aus anderen Bundesländern offen. Zum Abschluss präsentierte Birgit Eilitz vom Landkreis Elbe-Elster die Angebote des Landkreises.

Fazit der Veranstaltung: Die Angebote der »Jungen Landesausstellung« stießen auf große Resonanz.
Für »Ein Tag zwischen Preußen und Sachsen« sind bereits jetzt 1200 Schülerinnen und Schüler angemeldet.

Wissenschaftliche Konferenz zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014

Donnerstag, 19. bis Samstag, 21. September im Doberluger Refektorium

Aktuelle Forschungsergebnisse zur preußisch-sächsischen Beziehungsgeschichte: In Vorbereitung der Landesausstellung veranstalten das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde und die Universität Potsdam eine Konferenz zum Thema der Landesausstellung. Auf dem Programm stehen die unterschiedlichsten Aspekte der preußisch-sächsischen Nachbarschaft. Die Vorträge der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Altenburg, Dresden, Halle, Klagenfurt und Potsdam richten sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Zu den Referenten zählen u. a. die Sprecher des Fachbeirates zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung, Professor Frank Göse vom Historischen Institut der Universität Potsdam und Professor Winfried Müller vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich.

Ausführliches Vortragsprogramm
PDF zum Download, 476KB

Mit Graun und Hasse gegen Dresden und Wien – Hofoper und Hofmusik unter Friedrich dem Großen

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Henzel am 18. September um 19 Uhr im HBPG

Dass Friedrich II. seine Stellung im Reich nicht nur mit militärischen Mitteln, sondern auch mit Hilfe einer repräsentativen Kunstpolitik demonstrierte, macht Prof. Dr. Christoph Henzel von der Universität Würzburg im Rahmen seines Beitrages zur diesjährigen Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung anschaulich. So grenzte sich Friedrich II. von den Höfen in Dresden und Wien ab, indem er in seiner Hofoper Werke mit einem neuartigen dramaturgischen Profil in Szene setzen ließ. Nach dem Siebenjährigen Krieg demonstrierte er den konkurrierenden Höfen das Festhalten am "wahren" Musikgeschmack: Er ließ Werke der Vorkriegszeit aufführen, darunter nicht nur Werke des preußischen Hofkapellmeisters Carl Heinrich Graun, sondern auch des sächsischen Operkapellmeisters Johann Adolf Hasse.

Prof. Dr. Christoph Henzel studierte Musikwissenschaft, Musikerziehung, Philosophie und katholischen Theologie. Seit 2007 ist er Professor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Würzburg.

Beitrag: 3 Euro

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
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Kommunikationspartnerschaft zwischen dem Förderverein Lausitz und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte besiegelt

Vertragsunterzeichnung am 23. August

Prof. Holm Große, Vorsitzender des Fördervereins Lausitz e.V. und Dr. Kurt Winkler, geschäftsführender Direktor des HBPG sowie Projektleiter der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung, besiegelten am 23. August mit der Unterzeichung einer Kooperationsvereinbarung die Zusammenarbeit der beiden Institutionen rund um die Erste Brandenburgische Landesausstellung. Künftig werden der Förderverein Lausitz e.V. und das HBPG gemeinsame Aktivitäten unternehmen, um die Erste Brandenburgische Landesausstellung sowie die vielfältigen kulturellen und touristischen Angebote in der Lausitz gemeinsam zu bewerben.

»War is Hell« (William T. Sherman)

Vortrag zu kriegsbedingten und mutwilligen Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg am Mittwoch, 14. August, 19 Uhr im HBPG

Der Siebenjährige Krieg ist im Bewusstsein der Sachsen tief verankert, und wie es scheint sogar tiefer als die kriegerische Zeit Napoleons, in der auch Sachsen die Bühne großer Schlachten und Zerstörungen war. Andrè van der Goes, ehemaliger Direktor des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen, beleuchtet den Zusammenhang zwischen der Art und Weise, in der Kriegszerstörungen vollzogen wurden und den Personen, die dafür verantwortlich gemacht werden können. Dabei blickt er über die Grenzen von Sachsen und die Epoche von 1756–1763 hinaus.

Ein kurzer Einblick in den Werdegang des Vortragenden: Drs. André W. A. van der Goes, geb. 1947 in den Niederlanden, studierte Geschichte der Neuzeit an der Universität Amsterdam. Berufliche Stationen in den Niederlanden waren: Direktor-Konservator, Kasteel-Museum Sypesteyn, Loosdrecht, Hauptkonservator Kasteel Amerongen, Amerongen. In Dresden schlossen sich Tätigkeiten als Direktor des Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen, Direktor der International Academy for the Arts der Staatlichen Kunstsammlungen und als Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an der Technischen Universität an.

Beitrag: 3 Euro

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RDA Workshop in Köln

Die Landesausstellung präsentiert sich auf der Leitmesse für (Bus-) Gruppenreisen

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung präsentiert sich vom 23. bis zum 25. Juli auf dem diesjährigen RDA-Workshop in Köln, der Leitmesse für (Bus-) Gruppenreisen. Ob als Tagestour oder Zwischenstopp auf einer mehrtägigen Reise zwischen Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Ein Besuch der Landesausstellung lässt sich mit abwechslungsreichen Touren und Themenreisen auf den Spuren der preußisch-sächsischen Geschichte verknüpfen. Der anlässlich des diesjährigen RDA-Workshops erscheinende Sales Guide zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung bietet (Bus-)Reiseveranstaltern Wissenswertes rund um die Landesausstellung und die Region sowie buchbare Vorschläge für Touren auf den Spuren der preußisch-sächsischen Geschichte.

Übrigens: Auch für reiselustige Schulklassen ist ein spannendes Programm in Vorbereitung!

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung laden Schülerinnen und Schüler zu einer ebenso kurzweiligen wie lehrreichen Exkursion zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung ein, zu einem "Tag zwischen Preußen und Sachsen". Das Bildungsangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 1. bis 12. Klasse. Die brandenburgischen Schulen werden von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung unterstützt. Das Programm steht auch Schulen aus anderen Bundesländern offen.

Dokumentarfilmwerkstatt Doberlug-Kirchhain der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf

Präsentation der Ergebnisse am Sonntag, dem 07.07.2013 im Atelierhof Werenzhain

Bereits zwei Jahre vor der Eröffnung der Landesausstellung fand in »Do-Ki« eine Dokumentarfilmwerkstatt der Filmhochschule »Konrad Wolf« statt, die von Professorin Susanne Schüle und Kameramann Robert Laatz geleitet wurde. Eine Woche lang quartierten sich die beiden mit einer Gruppe von Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Doberlug-Kirchhain ein. Dabei haben sich nicht nur die Studenten, sondern auch die beiden Lehrenden von dem Ort und seinen Menschen zu dokumentarischen Beobachtungen inspirieren lassen. Entstanden sind Filme und Fotografien, die nun am Sonntag, dem 7. Juli, im Atelierhof Werenzhain in Doberlug-Kirchhain zu sehen sein werden. Im Anschluss an die Vorführungen besteht die Möglichkeit, über die entstandenen Arbeiten zu diskutieren.

Die Filme sind im Rahmen einer Kooperation zwischen der HFF und dem HBPG rund um die Erste Brandenburgische Landesausstellung entstanden.

Das Programm:
13 Uhr Einlass zur Fotoausstellung
14–15.30 Uhr Filmblock 1 (4 Kurzfilme)
Pause
16.30–18 Uhr Filmblock 2 (2 Filme)
Anschließend: Gesprächsrunde

Der Ort:
im Atelierhof Werenzhain, Hauptstr. 76, 03253 Doberlug-Kirchhain / OT Werenzhain
www.atelierhof-werenzhain.de

Dokumentarfilmwerkstatt


Die Region feiert: Aufruf zur Teilnahme

Ab sofort können für die Veranstaltungsreihe »Die Region feiert« zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung Veranstaltungsvorschläge eingereicht werden.

Voraussetzung: Die Veranstaltungen greifen ein preußisch-sächsisches Thema auf und finden in der Region statt, »wo Preußen Sachsen küsst«

Bereits vorhandene, aber auch neue Ideen für Veranstaltungsreihe »Die Region feiert« können ab sofort über ein Formular an eine Jury übermittelt werden, in der das Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster, die Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain sowie das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte vertreten sind.

Die Voraussetzungen zum Mitmachen sind: Die Veranstaltung findet in der Region statt, »wo Preußen Sachsen küsst«. Sie hat einen Bezug zum Thema der Landesausstellung und läuft in der Zeit, in der die Landesausstellung im Schloss Doberlug gezeigt wird. Die für die Reihe »Die Region feiert« ausgewählten Veranstaltungen werden 2014 in den Veranstaltungskalender auf der Webseite www.brandenburgische-landesausstellung.de erscheinen. Mittel für die Durchführung der Veranstaltungen können leider nicht zur Verfügung gestellt werden.

Und hier geht es zum Formular ›››
Andere Übermittlungswege können aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Vorschlag!

»wo Preußen Sachsen küsst«: Preußisch-Sächsisches Grenzhäuschen als Fotokulisse

Impressionen vom Brandenburgischen Sommerabend am 19.6.2013 auf dem Krongut Bornstedt in Potsdam

Beim Flanieren über das Gelände des Kronguts Bornstedt hatten die zum Brandenburgischen Sommerabend geladenen Gäste eine Reihe von Möglichkeiten, sich auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung von Pfingsten bis November 2014 im Schloss Doberlug einstimmen zu lassen. Ein preußisch-sächsisches Paar in historischen Kostümen mischte sich unter die Leute und lud sie dazu ein, sich in einem preußisch-sächsischen Grenzhäuschen in der Weinhandlung fotografieren zu lassen – unter dem Slogan »wo Preußen Sachsen küsst«.
Dabei durfte auch geküsst werden ... Eine Auswahl der Kussfotos sehen Sie hier:

Foto aus dem Grenzhäuschen: wo Preußen Sachsen küsst Foto aus dem Grenzhäuschen: wo Preußen Sachsen küsst Foto aus dem Grenzhäuschen: wo Preußen Sachsen küsst

Weitere Fotos finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

Das Grenzhäuschen, eine Idee von Martina Mladenova, Studentin der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg, konnte dank der freundlichen Unterstützung des Staatstheaters Cottbus realisiert werden. Die Kostüme für das Preußen-Sachsen-Paar und die Requisiten für die Fotos wurden freundlicherweise vom Hans-Otto-Theater Potsdam zur Verfügung gestellt.
Am Stand der Confiserie Felicitas verlockten u. a. Pralinen zum Naschen, die das »wo Preußen Sachsen küsst«-Logo zierte. Informationen zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung gab es zudem an einem Stand des HBPG direkt neben dem rbb sowie bei Vattenfall. Vattenfall ist einer der Hauptförderer der Brandenburgischen Landesausstellung.

»[D]en Wohlstand Unserer Lande zu einiger Gleichheit nach Möglichkeit zu befördern« nach »der benachbarten und anderer Lande Exempel«

Vortrag zur Steuerpolitik in Brandenburg und Sachsen am Mittwoch, 05. Juni, 19 Uhr im HBPG

Nicht erst heutzutage, sondern bereits in der Frühen Neuzeit waren die meisten Staaten hoffnungslos verschuldet und zwangen die einzelnen Territorialherren, neue Mittel und Wege für eine ergiebigere Staatsfinanzierung auszuloten. Da mit dem herkömmlichen Finanzinstrumentarium des Mittelalters die neuen Aufgaben schwerlich bestritten werden konnten, legten die Landesregierungen ihr Augenmerk auf die Etablierung permanenter Steuern.

Der Steuerpolitik in Brandenburg und Sachsen widmet sich Fritz Engel von der Universität Potsdam im Rahmen seines Beitrags zur Vortragsreihe, die auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung einstimmt. Während in Brandenburg der Einfluss der Stände auf die Steuererhebung Mitte des 17. Jahrhunderts faktisch ausgeschaltet wurde, beschritten die Kurfürsten von Sachsen und ihre wirtschaftlich potenteren Landesvertreter einen Weg des relativen Ausgleichs und der Verständigung.

Beitrag: 3 Euro
Info-Telefon: 0331/62085-50

Tag der offenen Tür des Landkreises Elbe-Elster

Besucher konnten sich auch über die Landesausstellung informieren

Kirsten Foemmel beim Tag der offenen Tür des Landkreises Elbe-Elster Beim »Tag der offenen Tür« des Elbe-Elster-Landkreises am 25. Mai durfte natürlich auch die Erste Brandenburgische Landesausstellung nicht fehlen.

Kirsten Foemmel vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gab neugierigen Bürgern Auskunft zum geplanten Ausstellungsvorhaben, das 2014 eines der zentralen Kulturereignisse des Landes Brandenburg sein wird.

Landna(h)me im Rautenstock

9. Ausstellung der Berufskünstler des Landkreises Elbe-Elster greift Thema der Landesausstellung auf

26. Mai bis 9. September 2013

Fünfzehn bildende Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Elbe-Elster präsentieren gemeinsam mit sechs Künstlerkollegen aus den Partnerkreisen Naklo und Raciborz (Polen) sowie dem Märkischen Kreis (NRW) ihre Interpretationen und Assoziationen zum Thema der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung.

Gastgeber der Ausstellung ist der »Rautenstock« in Doberlug-Kirchhain, das ehemalige Kavaliershaus des Schlosses. Das imposante Gebäude wird nach seiner gründlichen Sanierung eine »Zwischenspielzeit« als Refugium der Kunst erleben, bevor es als Hotel eröffnet werden wird.

Eröffnung am 26. Mai / Sonntag / um 15.00 Uhr
Öffnungszeiten: Täglich außer montags von 10–18 Uhr

Einstimmung auf die Landesausstellung beim Fest der Regionen im Landkreis Elbe-Elster

Über 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an der F60 begrüßt

Anne-Katrin Ziesak Ganz im Zeichen der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014 stand das diesjährige Fest der Regionen an der F60 in Lichterfeld-Schacksdorf am 7. Mai, bei dem Kuratorin Anne-Katrin Ziesak Einblicke in die Erste Brandenburgische Landesausstellung gab. Landrat Christian Jaschinski begrüßte zu dieser Traditionsveranstaltung des Landkreises in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Elbe-Elster und weiteren Partnern über 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Festzelt zu Füßen der ehemaligen Abraumförderbrücke F60. Darunter waren in diesem Jahr auch Delegationen aus den beiden polnischen Partnerkreisen Nakielski und Ratibor unter Leitung ihrer Landräte Tadeusz Sobol und Adam Hajduk.

Eine große Herausforderung und Chance sei die Erste Brandenburgische Landesausstellung im kommenden Jahr. »Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Menschen dafür interessieren und den Weg 2014 und auch danach zu uns nach Doberlug-Kirchhain finden. Das ist beste Werbung für unseren Landkreis! Und ich meine: Die tollen Bilder von Schloss, Refektorium und Klosterkirche sind auch ein guter Ansporn für die Zukunft«, sagte Christian Jaschinski.

Zwischen »Freundschaft« und Konkurrenz – Friedrich Wilhelm I. und August II.

Vortrag am Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr im HBPG

Anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Thronbesteigung König Friedrich Wilhelms I. 2013 widmet sich der dritte Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe zur Einstimmung auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung dem Verhältnis zwischen dem »Soldatenkönig« und August dem Starken.
Ausgangspunkt ist ein bisher weitgehend unbekannter diplomatischer Vorfall des Jahres 1732.

Referent ist Peter Langen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung.

Nächster Termin zum Vormerken:
Am 5. Juni wird Felix Engel von der Universität Potsdam Vergleiche zwischen der Steuerpolitik Preußens und Sachsens ziehen.

Deutscher Evangelischer Kirchentag vom 1. bis 5. Mai in Hamburg

Landesausstellung am Stand des Städteverbundes »Reformation im städtischen Alltag«

Doberlug-Kirchhain ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft »Städte mit historischen Stadtkernen« des Landes Brandenburg, die 2012 den Städteverbund »Reformation im städtischen Alltag« initiierte. Dieser präsentiert sich nun am 1. Mai 2013 zur Eröffnung des »Forums Reformation« in Hamburg auf dem Gerhardt-Hauptmann-Platz im Rahmen des 34. Deutschen Evangelischen Kirchtages – und gibt an seinem Stand den Besucherinnen und Besuchern des Kirchentages u. a. die Gelegenheit, sich schon jetzt über die Erste Brandenburgische Landesausstellung zu informieren.

Workshop des Zentrums für Mittelalterausstellungen am Kulturhistorischen Museum Magdeburg

Präsentation der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

Der Umgang mit Geschichte und kulturellem Erbe des Mittelalters in Sachsen-Anhalt ist Thema eines Workshops, den das Zentrum für Mittelalterausstellungen am Kulturhistorischen Museum Magdeburg vom 18. bis zum 19. April ausrichtet. In Gastvorträgen geben Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Museum, Tourismus und Politik Einblicke in ihre Erfahrungen mit kulturhistorischen Ausstellungsformaten. Projektleiter Dr. Kurt Winkler stellt die Erste Brandenburgische Landesausstellung vor.

Reisemarkt am Ostbahnhof am 13.4.2013

Große Nachfrage nach den Foldern zur Landesausstellung

Beim diesjährigen Reisemarkt am Ostbahnhof präsentierten Carola Meißner vom KTI (Kulturtouristisches Informationszentrum in Doberlug-Kirchhain) und Veit Klaue vom Sängerstadtmarketingverein neben Attraktionen der Region u. a. auch die Erste Brandenburgische Landesausstellung. Die Werbematerialien fanden reges Interesse. Schon jetzt haben sich eine Reihe von Besuchern die Ausstellung im Schloss Doberlug als Reiseziel vorgemerkt. Ihre Pforten wird sie 2014 öffnen.

Landesgartenschau Prenzlau

Ab sofort geöffnet!

Logo Landesgartenschau 2013Am 13. April feierte die »Landesagartenschau Prenzlau« ihre Eröffnung. Wir freuen uns, dass wir die LaGa als Kooperationspartner gewinnen konnten und wünschen dem LaGa-Team für die nächsten Monate viel Sonnenschein!
Bis zum 6. Oktober gibt es die Möglichkeit, die »fröhlichste Gartenschau aller Zeiten« zu bestaunen.

Weitere Informationen unter
www.laga-prenzlau2013.de

Beginn der Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

im HBPG am 20. März mit Prof. Dr. Göse

Für Alle, die an der gemeinsamen Geschichte ihres und ihres Nachbarbundeslandes interessiert sind:
Am 20. März beginnt im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) die Vortragsreihe zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft«, die 2014 im Schloss Doberlug im südlichen Brandenburg stattfinden wird – in der Region, »wo Preußen Sachsen küsst«.
Zur Einstimmung auf die große kulturhistorische Schau werden renommierte Wissenschaftler Einblicke geben in ihre Forschungsarbeiten zu den unterschiedlichsten Aspekten der preußisch-sächsischen Beziehungsgeschichte.

Die Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird von Pfingsten bis November 2014 die wechselvolle Beziehung der Länder Sachsen und Preußen erzählen. Den Anlass gibt das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses, in dessen Folge Europa neu geordnet wurde.

Von der Juniorpartnerschaft zur Übermächtigung: Die Beziehungen zwischen Brandenburg-Preußen und Kursachsen vom frühen 17. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert

So lautet der Titel des Vortrages, der den Auftakt der Reihe bildet. Referent ist Prof. Dr. Frank Göse vom Historischen Institut der Universität Potsdam. Prof. Dr. Göse ist Sprecher des Wissenschaftlichen Beirates für die Erste Brandenburgische Landesausstellung. In den kommenden Monaten werden weitere Vorträge zur preußisch-sächsischen Beziehungsgeschichte folgen. Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG und Projektleiter der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung, wird zu Beginn das groß angelegte Ausstellungsvorhaben vorstellen und einen Ausblick auf die weiteren Vorträge der Reihe geben. Der nächste Termin zum Vormerken: Am 3. April wird Dr. Stefanie Freyer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen Vergleich zwischen dem Berliner und dem Dresdener Hof ziehen.
Weitere Termine sowie die Referenten und Themen sind auf der Homepage des HBPG zu finden, unter www.hbpg.de.

Beginn der Veranstaltung am kommenden Mittwoch ist um 19.00 Uhr, die Teilnahme kostet 3 Euro.

»Die Preußen hätten keine Lust zu beißen ...«

Vortragsreihe, Rückblick und Ausblick

»Die Preußen hätten keine Lust zu beißen ...« kommentierte ein Zeitgenosse aus dem 18. Jahrhundert das Verhalten des preußischen Militärs – vollkommen widersprüchlich zu unserer heutigen Vorstellung vom allzeit angriffslustigen und kampfbereiten preußischen Soldaten. Nicht nur mit diesem Zitat stimmte Prof. Göse im Rahmen seines ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Vortrages zum Auftakt der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung auf ein wesentliches Anliegen der groß angelegten Schau »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« ein, die u. a. unsere Klischeevorstellungen von Sachsens Glanz und Preußens Gloria hinterfragen will. Stattfinden wird die Ausstellung von Pfingsten bis November 2014 im Schloss Doberlug im Landkreis Elbe-Elster.

Weiter geht es mit dem Vortragsreigen, der schon jetzt auf Brandenburgs großes Kulturereignis 2014 einstimmt, am Mittwoch, dem 3. April, 19 Uhr:

»Konkurrenz qua Hofpersonal?« Dr. Stefanie Freyer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena zieht den Vergleich zwischen dem Berliner und dem Dresdner Hof – vor dem Hintergrund des Verlustes der polnischen Königswürde, den Sachsen im Jahr 1763 hinnehmen musste. Wie reagierte darauf Brandenburg-Preußen, der bisher ärgste Prestigekonkurrent des sächsischen Hofes? Dessen Herrscher nämlich konnten ihren Doppelstatus als Kurfürst und König halten ... Womit wir beim Thema der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung wären: Szenen einer Nachbarschaft!

Weitere Informationen zur Vortragsreihe unter www.hbpg.de

Die Landesausstellung auf der ITB 2013

Besuchen Sie uns in Halle 12/101!

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung von Pfingsten bis November 2014 im Schloss Doberlug in Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster

Stand auf der ITB 2013Am Counter 62 des Gemeinschaftsstandes Berlin-Brandenburg können Sie sich schon jetzt beim Team des Potsdamer Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) über Anlass, Schauplatz und Inhalt der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung informieren und Anregungen holen für Touren auf preußisch-sächsischen Spuren.

Mitarbeiter des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land und des am 1. März 2013 eröffneten Kulturtouristischen Infopoints in Doberlug-Kirchhain, eine Außenstelle des Sängerstadtmarketingvereins Finsterwalde, geben Ihnen gerne Auskünfte zu den Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten und gastronomischen Einrichtungen in der Region.